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Aktuelles

Die Alevitische Gemeinde Deutschland hat einen neuen Bundesvorstand

Mit rund 400 Delegierten aus der ganzen Bundesrepublik, mehr als 50 aus- und inländischen Gästen sowie Politikerinnen und Politikern aus der Landes- und Bundespolitik ging an diesem Wochenende unsere diesjährige Vollversammlung im Swissôtel Düsseldorf/Neuss über die Bühne.

 

Die 12 Vorstandsmitglieder, die unseren Verband in den letzten drei Jahren tatkräftig nach innen und außen repräsentiert hatten, stellten an diesem Wochenende den Anwesenden ihre geleistete Arbeit vor. Mit großer Freude konnten wir verkünden, dass unser Verband von 132 Mitgliedsgemeinden im Jahr 2012 auf heute 148 Mitglieder anwuchs. Besonders stolz sind wir aber darauf, dass wir uns als wichtiger Kooperations- und Gesprächspartner für Politik und Gesellschaft weiter etabliert haben und dass das Alevitentum mehr und mehr auch in der deutschen Bildungs- und Wissenschaftslandschaft Anerkennung und Berücksichtigung erfährt. Zu unseren großen Errungenschaften der Jahre 2012 bis 2015 zählen,

  • dass heute bereits rund 1.250 alevitische Kinder und Jugendliche in acht deutschen Bundesländern einen alevitischen Religionsunterricht in ihrer Stadt besuchen und die alevitische Lehre in Hamburg im Rahmen des Religionsunterrichts für Alle (RUFA) Berücksichtigung findet,
  • dass die Alevitische Gemeinde Deutschland als Glaubensgemeinschaft in Hamburg und Bremen durch Staatsverträge anerkannt wurde und in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz diese Anerkennung in Vorbereitung ist,
  • dass ab März 2015 der Landesverband NRW als erster alevitischer Verband in der Medienkommission NRW eine alevitische Perspektive in die dortige Landesmedienpolitik einbringen wird und
  • dass in Form einer Juniorprofessur in Hamburg sowie eines Kontaktstudiums und eines Erweiterungsstudiengangs in Weingarten die alevitische Lehre Eingang in die deutsche Hochschullandschaft gefunden hat.

       

Unsere hervorragende und engagierte Arbeit würdigten auch die angereisten Politikerinnen und Politiker in ihren Grußworten. Der NRW-Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) merkte dabei an: “Ich bin zwar Integrationsminister, aber ich wüsste nicht, inwieweit ich Sie noch integrieren sollte. Sie sind integriert. Sie sind Teil der Gesellschaft und tragen zur Wirtschaft und Kultur einen großen Beitrag. Herzlichen Dank dafür.”

       

Bundestagsabgeordneter Ansgar Heveling (CDU) machte darauf aufmerksam, dass “eine  starke alevitische Gemeinschaft ein Gewinn für unsere Demokratie ist” und forderte uns auf, auch weiterhin  gegen Extremismus und Radikalisierung und für Demokratie zu engagieren. NRW-Landesvorsitzende Mona Neubaur (Bündnis 90/Die Grünen) lobte unser “menschenorientiertes Weltbild” und NRW-Landessprecherin Özlem Alev Demirel (Die Linke) sprach sich für “Gleiche Rechte für alle” aus.

 

Konsequent schenkten die rund 400 Delegierten bei der Wahl des Bundesvorstandes für die Jahre 2015-2018 den zum größten Teil erneut antretenden und auch neuen Kandidatinnen und Kandidaten daher auch für die kommenden drei Jahre ihr Vertrauen. Insgesamt 13 Vorstandsmitglieder werden die AABF von nun an in verschiedenen Themenschwerpunkten nach innen und außen vertreten und sie auf dem eingeschlagenen Weg weiterführen.

Den neuen Vorstand bilden Hüseyin Mat, Aziz Aslandemir, Özgür Öz, Melek Yıldız, Ufuk Çakir, Baykal Arslanbuğa, Sibel Turan, Adnan Önder, Özkan Lafatan, Melek Şahin, Bülent Uğur, Sevcan Doğan und Dr. Hüseyin Akpınar. Sie werden zeitnah in ihrer ersten und konstituierenden Vorstandssitzung die Verbandsarbeit thematisch unter sich aufteilen und die einzelnen Posten im Vorstand neu besetzen.

Bundesvorsitzender Hüseyin Mat:

Bei unseren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern, Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern möchten wir uns auf diesem Weg herzlich für die Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren bedanken! Gerne können Sie sich hier auch noch einmal in unserem Arbeitsbericht für 2012-2015 detailliert über die Themenvielfalt und Aktivitäten der Alevitischen Gemeinde Deutschland informieren. Wir freuen uns darauf, auch in der Zukunft weiterhin so konstruktiv und dialogisch mit Ihnen und weiteren Interessierten gemeinsam das politische und gesellschaftliche Leben in Deutschland zu gestalten!

Kontakt für Fragen und weitere Informationen

Melek Yıldız
Telefon: (0221) 94 98 56 – 0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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