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Aktuelles

Die Alevitische Gemeinde Deutschland und die Unterzeichner verurteilen das Massaker an der alawitischen Minderheit in Syrien

Zum Massaker an Alawiten in Syrien und der Unterstützung der Jihadisten aus dem Ausland erklärt die Alevitische Gemeinde Deutschland:

Die Alevitische Gemeinde Deutschland und die Unterzeichner fordern die sofortige Unterbindung von Waffenlieferungen und den unmittelbaren Stopp der Förderung von islamistischen Rebellen. Zudem fordern wir ein Überdenken der einseitigen Beistandspolitik durch die Europäischen Union und der westlichen Staatengemeinschaft. Wir verurteilen jegliche Form von Gewalt aufs Schärfste.

 

Die Operation in Maan ist wegen des Ausmaßes nicht nur ein Verbrechen gegen Alawiten, sondern stellt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar. Der Schutz von religiösen Minderheiten, wie z. B. den Angehörigen der syrisch-orthodoxen oder armenischen Gemeinschaft und der Drusen, als auch von ethnischen Minderheiten, wie die kurdische und aramäische Bevölkerung, muss durch die internationale Staatengemeinschaft gewährleistet werden. Die Verantwortlichen für die Massaker sowie ihre Beihelfer müssen vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden.

Hintergrundinformationen zum Massaker an Alawiten in Maan:

Im Dorf Maan der Provinz Hama im Norden des Landes massakrierten islamistische al-Nusra Rebellen dutzende Angehörige der alawitischen Minderheit, darunter viele Kinder und Frauen. Dies ist nicht das erste, systematisch geplante Massaker an syrischen Alawiten. Bereits zuvor haben Terroristen aus islamistischen Brigaden etliche Dörfer der alawitischen Minderheit besetzt. Hierbei wurden dutzende Menschen aus der Zivilbevölkerung als Geisel genommen und getötet.

Unterstützung der Jihadisten aus dem Ausland

Bestärkt wird der Syrienkonflikt durch Jihadisten aus dem Ausland, insbesondere der türkischen Regierungspartei AKP, die nach mehreren Medienberichten den ungehinderten Grenzübergang von Rebellen mit Waffen sowie Verpflegung zulässt. In den vergangenen  Wochen wurde bekannt, dass mehrere LKWs mit Kriegsmaterial, die vom türkischen Geheimdienst eskortiert wurden, gestoppt und am Transport durch die örtliche Polizei gehindert wurden. Die Handlungen der Geheimdienste werden für gewöhnlich vorab von der Regierungsebene abgesegnet, damit liegt ein weiterer deutlicher Hinweis für die Unterstützung der syrischen Opposition durch die derzeitige türkische Regierung vor. Die jüngsten Ereignisse in Maan zeigen erneut, welche verheerenden Folgen die Unterstützung von islamistischen Jihadisten hat.

Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF)

Zentralrat der Armenier in Deutschland e. V.

Christlich-Alevitischer Freundeskreis der CDU (CAF)

Kontakt für Fragen und weitere Informationen bei der AABF:

Melek Yıldız

Stellvertretende Generalsekretärin

Tel. 02 21 / 94 98 56 – 0

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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