S A T Z U N G

 

§ 1

Name und Sitz des Vereins

a)   Der Verein führt den Namen Aleviten Kulturzentrum Miesbach (Miesbach Alevi Kültür Merkezi) und hat seinen Sitz in Miesbach. Nach der Eintragung in das Vereinsregister durch das zuständige Amtsgericht Miesbach bekommt der Vereinsname den Zusatz „e.V.“

 b)   Die abgekürzte Form des Vereinsnamens lautet MAKM.

 c)   Der Verein kann Mitglied von Dachverbänden und Konföderationen werden. Darüber entscheidet die Mitgliederversammlung.

 d)   Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Gemeinnützigkeit

a)   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke in sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

b)   Der Verein verfolgt in erster Linie den Zweck der Förderung der Religion nach §52 Abs. 2 Nr. 2 AO.

c)   Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

d)   Mittel des Vereins dürfen nur die Satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

e)   Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen an Mittel des Vereins.

f)    Es darf keine Person durch Angaben, die den Zwecken der Körperschaft fremd sind, oder durch Unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3

Zweck des Vereins

a)   Das MAKM ist eine demokratische Organisation, die entsprechend den alevitischen Glaubensvorstellungen und der alevitischen Kultur gegründet wurde. Es führt seine Tätigkeiten im Einklang mit den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland aus.

b)   Das MAKM respektiert die universellen Rechtsprinzipien und achtet das Recht und die Freiheit des Einzelnen. Es verteidigt diese Grundsätze unter allen Umständen. Es achtet alle in der Verfassung der Türkischen Republik garantierten, von den Vereinigten Nationen bestätigten und in der Konferenz von Helsinki systematisierten Menschenrechte.

c)   Das MAKM führt seine Aktivitäten ohne Rücksicht auf die Unterschiedlichkeiten der Menschen hinsichtlich ihrer Weltanschauungen, ihres Glaubens sowie ihrer nationalen und ethnischen Herkunft durch.

d)   Das MAKM gründet Gotteshäuser (Cem Häuser nach dem alevitschen Glauben) die Unterhaltung und das Ausschmückung dieser Gotteshäuser, die Abhaltung von Gottesdiensten (CEM), sowie die Veranstaltung der heiligen Gedenktage für verstorbene alevitische Dichter und Heiligen wird von dem Verein übernommen. Zudem werden die Geistlichen (Dedes) in dem Verein ausgebildet.

 

e)   Um den alevitischen Glauben und Kultur bekannt zu machen oder verbreiten zu können, veranstaltet der Verein Kulturabende, lädt zu diesem Zweck Dichter, Künstler, Schriftsteller etc. ein, und organisiert auch Seminare über andere Religionen für eine gute Beziehung zwischen Aleviten und anders Gläubigen.

f)    Der Verein gründet Büchereien, um die Bildung und Erziehung der Mitglieder und Interessenten zu fördern. Zudem werden verschiedene Bildungslehrgänge (z.B. Deutschkurs, Musik, EDV-Kurse, Folklore, Erste Hilfe Kurse, Gesundheitsseminare, Seminare gegen Rassismus etc.) angeboten.

g)   Das MAKM führt wissenschaftliche Forschungen und Untersuchungen durch bzw. lässt sie durchführen, damit die Glaubensvorstellungen sowie die alevitische Kultur und Lehre der Aleviten fortbestehen und damit deren universelle Werte publik gemacht werden. Es gründet Institute, Institutionen, Stiftungen, Räte und Kommissionen. Es gewährleistet, das die Werke jener Menschen, die auf dem Wissenschaftlichen Feld tätig sind und publizieren, durch Schriftungen, Bibliotheken und Archive gesammelt, aufbewahrt und verbreitet werden.

h)   Das MAKM verfolgt das Ziel, dass das deutsche Volk und die Ausländer über gleiche Rechte verfügen und friedlich zusammenleben. Es bemüht sich, dass dabei die Grundsätze der Völkerfreundschaft und des Friedens gelten. Aus diesem Grund tritt es vehement gegen die Fremdenfeindlichkeit, den Rassismus und die an die Ausländer gerichtete Gewaltakte ein. Das MAKM entwickelt mit alle Institutionen und Organisationen, die für die Lösung der gesellschaftlichen Probleme arbeiten, freundschaftliche Dialoge.

i)    Das Arbeitsfeld des Vereins befindet sich innerhalb der, in der Bundesrepublik Deutschland- geltende Gesetze und Bestimmungen. Das MAKM ist an keine politische Organisation oder Partei gebunden.

 

§ 4

Immobilienerwerb

a)   Der Verein kann Immobilien erwerben, um die Zeile des Vereins zu verwirklichen.

b)   Der Verein trifft die Entscheidungen für den Erwerb von Immobilien (Grundstück, Gebäude usw.) und für Hypotheken bezüglich des Immobilienerwerbs mit 51 % Stimmenmehrheit der registrierten Mitglieder.

c)   Der Verein trifft die Entscheidungen für den Verkauf von Immobilien oder für die Belastung der Immobilien mit Hypotheken zugunsten einer Organisation bzw. mehrere Organisationen mit 75 % Stimmenmehrheit der registrierten Mitglieder des Vereins.

 

§ 5

Mitgliedschaften

a)   Jeder, der die folgenden Voraussetzungen erfüllt, kann die Mitgliedschaft des Vereins erwerben:

  • Personen über 18 Jahre
  • Personen, welche die Satzung des Vereins akzeptieren
  • Personen unter 18 Jahre können mit Erlaubnis ihres Erziehungsberechtigten die Mitgliedschaft erwerben. Sie dürfen jedoch nicht zum Vorstand gewählt werden sowie über kein aktives und passives Wahlrecht verfügen.
  • Personen, die bereit sind, für die Verwirklichung der Ziele des Vereins mitzuarbeiten.

b)   Der Antrag auf die Mitgliedschaft wird schriftlich an den Vorstand gerichtet. Der Vorstand entscheidet über die Mitgliedschaft des Antragstellers. Möchte der Vorstand die Mitgliedschaft ablehnen, so wird der Antragsteller über die Ablehnung innerhalb vier Wochen informiert. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, die Ablehnungsgründe dem Antragsteller zu ernennen. Der Antragsteller kann erst nach der Zusage des Vereins hinsichtlich seiner Mitgliedschaft die aktiven und passiven Möglichkeiten des Vereins nutzen. Er ist verpflichtet, nach der Bestätigung seiner Mitgliedschaft mindestens drei Monatsbeiträge zu entrichten.

c)   Jeder, der Mitglied des MAKM wird, ist verpflichtet, die Satzung des Vereins und die Satzung und Programme von Dachverbänden, welchen der Verein angehört, als ganzes zu akzeptieren.

d)   Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Würde des Vereins zu schützen und zu verteidigen, die Ziele und die Grundsätze des Vereins zu achten; zu versuchen, sie zu verwirklichen und die mit diesem Zweck durchgeführten Aktivitäten zu unterstützen.

e)   Jeder, der für den Verein nützlich ist, kann mit dem Beschluss des Vorstandes Ehrenmitglied werden.

 

§ 6

Ende der Mitgliedschaft

  • Die Mitgliedschaft endet:

1)   wenn das Mitglied stirbt

2)   wenn das Mitglied schriftlich kündigt

3)   mit dem Ausschlussbeschluss eines Mitglieds aus der Mitgliedschaft

a)   Die Mitgliedschaft endet, wenn ein Mitglied trotz zweier Mahnbriefe seine 3 monatige Mitgliedsbeiträge nicht entrichtet hat.

b)   Die Mitgliedschaft endet, wenn das Verhalten eines Mitglieds mit der Satzung des Vereins bzw. des Dachverbandes, dem der Verein angehört, nicht im Einklang steht.

c)   Die Mitgliedschaft endet, wenn ein Mitglied Äußerungen macht bzw. Verhaltensweisen zeigt, die mit der Würde des Vereins und des Dachverbandes, dem der Verein angehört, nicht im Einklang stehen.

d)   Das Mitglied, das vom Disziplinarausschuss aus der Mitgliedschaft ausgeschlossen wird, verliert mit dem Ausschlussbeschluss alle seine Rechte an dem Verein. Das aus dem Verein ausgeschlossene Mitglied darf unter keinen Umständen den Mitgliedsausweis und alle dem Verein gehörenden Dinge behalten. Er ist verpflichtet, diese dem Verein zurückzugeben.

e)   Für den Fall, dass nach dem erhobenen Einspruch seitens des ausgeschlossenen Mitglieds an dem Ausschluss festgehalten wird, hat das Mitglied das Recht, auf der ersten Mitgliedsversammlung gegen den Ausschluss Einspruch zu erheben. Der Beschluss der Mitgliedsversammlung ist bindend.

f)    Das Mitglied, das die Mitgliedschaft kündigt, gibt das Kündigungsschreiben dem Vorstand und wartet die einmonatige Ausschussfrist ab. Innerhalb dieses einmonatigen Zeitraums kann die Kündigung zurückgenommen und die Mitgliedschaft beibehalten werden.

g)   Jedes Mitglied, das gegen die Ziele des Vereins arbeitet bzw. diese zweckentfremdet oder versucht, den Verein für die Propagandierung eigener politischer Ansichten missbraucht, wird aus der Mitgliedschaft ausgeschlossen.

h)   Gegen alle Personen kann – gleich ob sie Vereinsmitglieder sind oder nicht Klage erhoben werden, wenn sie dem Verein geschadet haben.

 

§ 7

Mitgliedsbeiträge

a)   Die Mitglieder müssen Mitgliedsbeiträge zahlen. Die Höhe setzt die Mitgliedsversammlung fest.

b)   Mitgliedsbeiträge werden vom Verein vom Bankkonto des Mitglieds eingezogen.

c)   Ehrenmitglieder und Schüler müssen keine Mitgliedsbeiträge zahlen.

 

§ 8

Organe des Vereins

a)   Mitgliederversammlung

b)   Vorstand

c)   Aufsichtsrat

d)   Disziplinarausschuss

e)   Ausschüsse die gegebenenfalls durch den Vorstand gebildet werden. (Jugend Vorstand, Frauen Vorstand, Geistlichen Vorstand, Wissenschaftsabteilung, Presseabteilung, Kulturabteilung, Sportabteilung und Theaterabteilung).

 

§ 9

Mitgliederversammlung

a)   Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

b)   Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal in zwei Jahren, und zwar in den letzten drei Monaten des betreffenden Jahres statt.

c)   Ort, Zeit und Tagesordnung der Mitgliederversammlung werden spätestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich den Mitgliedern mitgeteilt.

d)   An der Mitgliederversammlung dürfen nur die Mitglieder des Vereins, die Ehrenmitglieder und die vom Vorstand eingeladenen Gäste teilnehmen.

e)   Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 51% der Mitglieder an der Versammlung teilnehmen. Andernfalls beruft der Vorstand frühestens nach einer Stunde mit der gleichen Tagesordnung eine zweite Mitgliederversammlung ein. Darauf muss in der vorangegangenen Einladung hingewiesen werden. Diesmal wird keine Mehrheit gesucht. Die Mitgliederversammlung findet mit teilnehmenden  Mitgliedern statt.

f)    Das aktive und passive Wahlrecht dürfen nur die Mitglieder ausüben. Man darf nur an ei Organ des Vereins gewählt werden.

g)   Die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgt – außer den Satzungsänderungen – mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Jedes Mitglied übt sein Stimmrecht persönlich aus.

h)   Die Mitgliederversammlung wird durch ein Vorstandsmitglied eröffnet. Für die Dauer der Mitgliederversammlung wird eine Versammlungsleitung, die aus einem Vorsitz und zwei Schriftführern besteht, in offener Abstimmung gewählt. Die Mitglieder dieser Versammlungsleitung dürfen zum Vorstand des Vereins gewählt werden. Falls ein Mitglied bzw. mehrere Mitglieder der Versammlungsleitung für den Vorstand kandidieren, wird für die Wahl in offener Abstimmung ein Wahlausschuss gebildet. Die Schriftführer protokollieren die Beschlüsse der Mitgliedsversammlung. Das Protokoll wird vom Leiter der Versammlung und den beiden Schriftführern unterschrieben und jedem Mitglied, das es haben will, vorgelegt.

i)    Die Wahl des Vorstandes Disziplinarausschusses und des Aufsichtsrats erfolgt in geheimer Abstimmung. Die Stimmen werden offen im Beisein der Teilnehmer gezählt. Wie die anderen Wahlen durchgeführt werden, wird durch den Beschluss der Mitgliederversammlung entschieden.

j)    Alle Organe des Vereins dürfen nur bis zu den Neuwahlen amtieren.

k)   Ein Mitglied darf erst nach einer 3 – monatigen Mitgliedschaft und nach der Entrichtung seiner 3 – monatigen Mitgliedsbeiträge seine Stimme in der Mitgliederversammlung abgeben.

l)    Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

  • Sich die Jahresberichte des Vereins anzuhören
  • Die Organe des Vereins zu entlasten
  • Den Vorstand, den Aufsichtsrat und den Disziplinarausschuss des Vereins zu wählen
  • Die Höhe der Mitgliedsbeitrags und die Zahlmodalitäten festlegen
  • Bindende Beschlüsse wie Ausschluss eines Mitglieds aus der Mitgliedschaft, Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins zu fassen.

 

§ 10

Außerordentliche Mitgliederversammlung

a)   Der Vorstand kann die außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, falls er es für notwendig hält.

b)   Der Vorstand ist verpflichtet, die außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von 6 Wochen zu berufen, wenn 1/3 der Mitglieder unter Angabe der Gründe und des Zwecks beantragt, die außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen nach § 9 Absätze c, d, h und k der Satzung.

 

§ 11

Vorstand

a)   Der Vorstand ist das oberste Organ des Vereins nach der Mitgliederversammlung.

b)   Die Aufgabe des Vorstandes ist es, die Ziele des Vereins zu verwirklichen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung in die Tat umzusetzen.

c)   Der Vorstand – bestehend aus 7 ordentlichen Mitgliedern und 2 Ersatzmitgliedern – wird in der Mitgliederversammlung gewählt. Es erfolgt folgende Aufgabenteilung des Vorstandes:

  • Vorsitzender
  • Stellvertretender Vorsitzender
  • Schriftführer (Sekretär)
  • Stellvertretender Schriftführer
  • Kassenführer
  • Stellvertretender Kassenführer
  • 1 ordentliches Mitglied
  • 2 Ersatzmitglieder

d)   Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit der Zustimmung von mindestens 4 ordentlichen Mitgliedern, d.h. mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Beschlüsse werden in das Protokollheft eingetragen und von den Vorstandsmitgliedern unterschrieben.

e)   Der Vorstand ist verpflichtet, am Ende der Amtsperiode die Ämter sofort dem neu gewählten Vorstand zu übertragen.

f)    Vorstandsmitglieder, die Ihre Ämter niederlegen, werden von Ersatzvorstandsmitgliedern ersetzt. Dabei geht man nach der Zahl der erhaltenen Stimmen bei den Wahlen vor. Für den Fall, dass die Stimmen gleich viel sind, ist das Losverfahren vorgesehen.

g)   Der Vorstand kann Arbeitsgruppen und Ausschüsse bilden, um die Vereinsgeschäfte besser führen zu können.

h)   Dem Ausführungsorgan gehören der erste Vorstandsvorsitzende, der zweite Vorstandsvorsitzende, Schriftführer und Kassierer.

i)    Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von den sieben ordentlichen Vorstandsmitgliedern vertreten. Jeweils zwei beliebige Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam den Verein.

j)    Der Schriftführer erledigt alle Korrespondenz des Vereins, führt das Protokollheft und ordnet die Unterlagen des Vereins. Mit der Zustimmung anderer Vorstandsmitglieder führt er die Korrespondenz des Vereins durch und unterschreibt diese. Er darf mit Behörden und anderen Institutionen korrespondieren sowie Einladungen und Mitteilungen – den Vorstand in Kenntnis setzend – verschicken.

k)   Der Kassenführer führt die finanziellen Geschäfte des Vereins durch. Alle Ausgaben müssen mit einer Quittung belegt werden. Einfache Kassenzettel sind ungültig. Für den Fall, dass keine Quittung aufgestellt werden konnte, kann der Vorstand in protokollarischer Form eine Quittung aufstellen. Der Vorstandsvorsitzende und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende dürfen für Vereinszwecke bis 200,- € ausgeben, ohne deswegen den Vorstand einzuberufen.

l)    Der Verein kann sich in Kongressen, Seminaren und vergleichbaren Veranstaltungen durch ein vom Vorstand gewähltes Mitglied vertreten lassen.

m)  Die Ersatzvorstandsmitglieder sind berechtigt bei den Vorstandsmitgliederversammlungen teilzunehmen. Sie haben Rederecht aber kein Wahlrecht.

 

§ 12

Finanzielle Angelegenheiten

a)      Das Geldvermögen des Vereins wird in der Vereinskasse und auf dem Bankkonto des Vereins aufbewahrt. Die Schecks des Vereins werden mindesten von 2 Vorstandsmitgliedern unterschrieben. Die Schecks tragen den Vereinsstempel.

b)     Der Kassenführer ist verpflichtet, Beiträge über 500,- € auf das Bankkonto des Vereins einzuzahlen.

c)      Alle Einnahmen und Ausgaben müssen schriftlich festgehalten werden.

 

§ 13

Aufsichtsrat

a)   Der Aufsichtsrat wird für zwei Jahre von der Mitgliederversammlung mit geheimer Abstimmung gewählt. Die Stimmen werden offen im Beisein der Teilnehmer gezählt. Der Aufsichtsrat besteht aus drei ordentlichen Mitgliedern und zwei Ersatzmitgliedern. Bis ein neuer Aufsichtsrat gewählt wird, führen sie ihre Aufgabe weiter. Die ordentlichen Mitglieder des Aufsichtsrats halten im Jahr mindestens drei Versammlungen. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit. Die Ersatzmitglieder haben Rederecht aber kein Wahlrecht. In der ersten Sitzung nach den Wahlen werden unter den ordentlichen Mitgliedern der Vorsitzende und der Schriftführer des Aufsichtsrates bestimmt. Der Vorsitzende ruft zu den Versammlungen, und führt auch zugleich. Der Schriftführer führt das Protokollheft.

b)   Der Aufsichtsrat kommt mindestens alle drei Monate zusammen und überprüft die Einnahmen und die Ausgaben.

c)   Die Ergebnisse über Einnahmen und Ausgaben werden schriftlich festgehalten und an den Vorstand weiter geleitet. Die Ergebnisse über Einnahmen und die Ausgaben werden in der Mitgliederversammlung den Mitgliedern mitgeteilt.

d)   Die ordentlichen Mitglieder können bei der Vorstandsmitgliederversammlung teilnehmen. Sie haben Rederecht aber kein Wahlrecht.

 

§ 14

Disziplinarausschuss

a)   Der Disziplinarausschuss wird für zwei Jahre von der Mitgliederversammlung mit geheimer Abstimmung gewählt. Die Stimmen werden offen im Beisein der Teilnehmer gezählt. Der Disziplinarausschuss besteht aus drei ordentlichen Mitgliedern und zwei Ersatzmitgliedern. Bis ein neuer Disziplinarausschuss gewählt wird, führen sie ihre Aufgabe weiter. Die ordentlichen Mitglieder des Disziplinarausschuss halten im Jahr mindestens drei Versammlungen. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit. Die Ersatzmitglieder haben Rederecht aber kein Wahlrecht. In der ersten Sitzung nach den Wahlen werden unter den ordentlichen Mitgliedern der Vorsitzende und der Schriftführer des Disziplinarausschusses bestimmt. Der Vorsitzende ruft zu den Versammlungen und führt auch zugleich. Der Schriftführer führt das Protokollheft.

b)   Der Disziplinarausschuss befasst sich mit Disziplinarfragen, die vom Vorstand an ihn herangetragen werden und fast darüber spätestens innerhalb eines Monates einen Beschluss. Er ist verpflichtet, die Ergebnisse dem Vorstand mitzuteilen.

c)   Er fast Beschlüsse über Mitglieder, die sich gegen die Ziele und die Satzung des Vereins verhalten. Der Disziplinarausschuss kann folgende Strafen beschließen:

  • Mahnung
  • Vorläufiger Ausschluss aus der Mitgliedschaft
  • Ausschluss aus der Mitgliedschaft

d)   Die ordentlichen Mitglieder des Disziplinarausschusses können bei den Vorstandsmitgliederversammlungen teilnehmen. Sie haben Rederecht aber kein Wahlrecht.

 

§ 15

Satzungsänderung

a)   Die Satzung kann nur in der eigens für die Satzungsänderung einberufenen Mitgliederversammlung geändert werden. Die Mitgliederversammlung kommt mit einfacher Stimmenmehrheit zusammen. Für eine Satzungsänderung ist nach § 33 BGB eine 3/4 - Mehrheit der anwesenden Mitglieder notwendig.

b)   Satzungsänderung kommt durch einen schriftlichen Vorschlag des Vorstandes oder der Mitglieder in die Tagesordnung.

c)   Für die Mitgliederversammlung, die mit dem Zweck einberufen wird, die Satzung des Vereins zu ändern, gilt die Bestimmung § 9 Absatz c der Satzung.

 

§ 16

Auflösung des Vereins

  • Der Verein kann nur mit 75 prozentigen der Mehrheit registrieren und zur Mitgliederversammlung geladener Mitglieder aufgelöst werden.
  • Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall Steuerbegünstigte Zwecke fällt das Vermögen des Vereins nach Beschluss der Hauptmitgliederversammlung an einen der unten aufgeführten Vereine oder Organisationen:
    • Ø Vereinigung der Aleviten Gemeinden in Europa e.V.
    • Ø Kinderhilfswerk UNICEF
    • Ø Umweltorganisationen Greenpeace

Die Organisationen müssen das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden.

 

§ 17

Eintragung der Satzung

  • Diese Satzung wird in das Vereinsregister des zuständigen Gerichts eingetragen werden. Nach der Eintragung darf der Zusatz gemeinnütziger, eingetragener Verein (=e. V.) verwendet werden. Zuständig für die Eintragung ist das Amtsgericht Miesbach.

 

§ 18

Schlussbestimmungen

  • Diese Satzung, deren alle Paragraphen mit dem § 33 BGB im Einklang sind, wurde durch die Mitgliederversammlung, die am 17. Februar 2002 stattfand, angenommen. Für die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister ist gemäß § 26 BGB der Vorstand zuständig.

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